Themenforum 16

Kultur
Künstler-Metropole Ruhr
Zum Themenforum „Künstler-Metropole Ruhr“ wurden zwei Veranstaltungen anberaumt: ein Workshop am 14. März 2019 mit ca. 60 Personen im SANAA-Gebäude in Essen und eine Konferenz am 16. Mai 2019 mit ca. 140 Personen im Ringlokschuppen Mülheim.

Unter der Leitfrage „Wie wird die Metropolregion zu einem internationalen Hot Spot der Kreativität und der Künste?“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie insbesondere die sogenannten „Neuen Künste“ im Ruhrgebiet stärker gefördert werden könnten. Zu diesen zählen die digitalen Künste, der zeitgenössische Zirkus, die Urban Art und die Clubszene der elektronischen Musik. Im ersten Schritt wurden die Themen auf beiden Veranstaltungen durch Fachvorträge inhaltlich aufbereitet, im Anschluss in Kleingruppen konkrete Fragestellungen bearbeitet.

©Susanne Kurz | Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen auf der Konferenz des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ am 16.05.2019 im Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
©Susanne Kurz | Alain Bieber, Direktor NRW Forum auf der Konferenz des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ am 16.05.2019 im Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
©Susanne Kurz | Caroline Stolpe, Winterfest Salzburg/Köln auf der Konferenz des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ am 16.05.2019 im Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
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Kohle und Stahl haben das Ruhrgebiet über 150 Jahre geprägt. Diese Zeit ist vorbei. Das Ziel des Themenforums ist, dem Ruhrgebiet eine neue Erzählung, ein Stück neue Identität zu geben. Besondere Prägekraft besitzt das Narrativ der Künstler-Metropole Ruhr: Wer künftig an das Ruhrgebiet denkt, soll sofort die Assoziation „Metropole der Künste“ haben.

Wir wollen junge Kunstformen wie die digitalen Künste und die Urban Art stärken, denn sie haben große künstlerische und soziale Entwicklungspotenziale für die Metropole Ruhr
Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

Das Themenforum will das kulturelle Profil der Region auf junge Kunstformen fokussieren, die in besonderer Weise den gesellschaftlichen Wandel aufgreifen und neue, niederschwellige Erlebniswelten anbieten. Diese Kunstformen sind noch nicht im allgemeinen Kanon der Hochkultur anerkannt, haben aber große künstlerische, kulturelle und soziale Entwicklungspotentiale. Sie sind im von Migration beeinflussten Ruhrgebiet von besonderer Bedeutung, weil es ihnen gelingen kann, junge Menschen verschiedener Nationalitäten zu erreichen, die sich von klassischen Kulturangeboten oft nicht angesprochen fühlen. Daher hat das Themenforum im Rahmen der Ruhr-Konferenz vorgeschlagen, die neuen Künste zukünftig umfassend zu fördern.

Partner

634 Treffer
3

A - E

Berliner Festspiele
DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität

F - J

IHK Mittleres Ruhrgebiet
Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW

P - T

Schmuckdesign Hagen
Theater Dortmund

Bildergalerie

Workshop Digitale Künste
Dr. Thomas Oberender, Intendant Berliner Festspiele auf der Konferenz des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ am 16.05.2019 im Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
Moderatorenteam mit Marc Buchholz (l.), Kulturdezernent Stadt Mülheim a.d.R. und Matthias Frense (r.), Künstlerischer Leiter Ringlokschuppen Ruhr
Publikum auf der Konferenz des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ am 16.05.2019 im Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
Tim Berresheim, Künstler, Aachen auf der Konferenz des Themenforums „Künstler-Metropole Ruhr“ am 16.05.2019 im Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim
Konferenzeilnehmerinnen und -teilnehmer im Gespräch
Workshop Digitale Künste