Themenforum 15

Wissenschaft
Strahlkraft und Wirkung der Wissenschaftslandschaft erhöhen
Wie können bestehende Hochschulstrukturen ausgebaut werden? Und wie können hierfür notwendige finanzielle und strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden, um künftig im nationalen und internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein? Diese Fragen standen im Vordergrund der zwei Veranstaltungen zum Themenforum „Strahlkraft und Wirkung der Wissenschaftslandschaft erhöhen“ - einer Konferenz am 15.03.2019 mit 10 Personen im SANAA-Gebäude in Essen und einer weiteren am 29.05.2019 mit ca. 50 Teilnehmern im Wissenschaftspark Gelsenkirchen.

Zur Beantwortung der Fragen wurden bei den Veranstaltungen Vorschläge erarbeitet. Außerdem wurden Ideen dazu entwickelt, wie die Fachhochschulen des Ruhrgebiets sich besser vernetzen können, um in den gesamten Prozess mit eingebunden zu werden. An der Auftaktveranstaltung im SANAA-Gebäude nahmen auf Einladung von Ministerin Pfeiffer-Poensgen und Prof. Dr. Stratmann Prof. Dr.-Ing. Kleiner, Prof. Dr. Radtke, Herr Prof. Dr. Noll, Prof. Dr. Dr. h.c. Gather, Prof. Dr. Dr. h.c. Güntürkün, Prof. Dr.-Ing. Ostendorf, Prof. Dr. Schulze und Prof. Dr. Polivka teil.

Wie bei der Gründung der Ruhrgebietsunis müssen wir auch heute wieder ambitioniert denken, um die nächste Stufe bei Exzellenz und internationaler Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.
Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen

Im Rahmen der zweiten Konferenz präsentierten die drei Universitätsrektoren (Rektorin Prof. Dr. Dr. h. c. Gather, Rektor Prof. Dr. Radtke, Rektor Prof. Dr. Schölmerich) den Maßnahmenvorschlag „Excellence Departments“. Dessen Ziel ist es, einen innovativen Universitätsverbund zu schaffen, der höchsten Exzellenzkriterien genügt. Dafür sollte der Wettbewerb der Universitäten untereinander überwunden werden und stattdessen ein höchst produktives, an Exzellenz orientiertes Miteinander mit einer darauf abgestimmten Governance erreicht werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Themenforums bei der Auftaktveranstaltung im SANAA-Gebäude in Essen. ©MKW

Exzellente Köpfe der Universitäten sollen bei interdisziplinären Zukunftsthemen in sogenannten „Excellence Departments“ zusammenarbeiten: Sie entwickeln die kritische Masse, die notwendig ist, um international wahrnehmbar zu sein und um außerdem Wissenschaftler und Studierende anzuziehen, Drittmittel zu akquirieren, in die Region zu wirken und so die Wirtschaftskraft zu stärken.

Ich begleite und fördere schon lange die Transformation der Metropole Ruhr von einem durch Schwerindustrie geprägten Industriestandort hin zu einem innovativen Wissenschaftsstandort.
Co-Moderator Prof. Dr. Martin Stratmann
Ministerin Pfeiffer-Poensgen

Jedes Excellence Department bekäme in einem zweiten Schritt einen eigenen Standort, der als Schnittstelle zu Institutionen der Forschungsgesellschaften, Hochschulen, Wirtschaft und anderen Anwendungen dient.  Neben der Vorstellung der Excellence Departments wurden von Seiten der Fachhochschul-Vertreter als mögliche Projekte u.a. ein „Forschungszentrum Urban Health“ (Präsidentin Prof. Dr. Friedrichs, Hochschule für Gesundheit Bochum), ein „Netzwerk angewandte Forschung Ruhr“ (Präsident Prof. Dr. Bock, Hochschule Bochum) sowie der Ausbau des Talentscoutings (Präsident Prof. Dr. Kriegesmann, Westfälische Hochschule) angeregt.

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