Themenforum 01

Integration
#Chancen, #Vielfalt, #Aufstieg
Erfolgreiche Integration: Talente entdecken, Potenziale fördern ist das Leitmotiv des Themenforums #Chancen, #Vielfalt, #Aufstieg des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI). Integrationsminister Joachim Stamp und Suat Yilmaz, Leiter der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren, sind die Themenbotschafter.

Im Rahmen der Ruhr-Konferenz hat das MKFFI ein Projekt vorgeschlagen, das die zukünftige wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Ruhr durch die gezielte Förderung junger Talente stärken soll.

Du musst nicht absolute Spitzenklasse sein, sondern Du musst etwas aus Deinem Leben machen wollen! Das ist die Voraussetzung und darin wollen wir Dich unterstützen.
Minister Dr. Joachim Stamp

Das Projekt – Talentwerkstätten für Jugendliche im Ruhrgebiet – richtet sich als außerschulisches Bildungsangebot an Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit und ohne Migrationsgeschichte. Diese Talentwerkstätten sollen Jugendlichen, speziell aus marginalisierten Stadtteilen im Ruhrgebiet, die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Wirtschaft, Demokratie und Medien, Kultur und Sport zu erkennen und in konkreten Lernsituationen auszuprobieren. Talentwerkstätten können gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen leisten, indem sie die Teilnehmenden zur Selbstreflexion anhalten und ihr Selbstbewusstsein stärken. Beim gemeinsamen Lösen von Aufgaben werden die Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenz der Jugendlichen gefördert.

Der Projektvorschlag basiert auf dem Prinzip, dass Menschen ganz unterschiedliche, aber gleichwertige Fähigkeiten besitzen, die durch innovative Ansätze gefördert werden können.

Minister Dr. Joachim Stamp spricht Teilnehmenden im Signal Iduna Park in Dortmund
Staatssekretär Andreas Bothe mit Projektträgern und Vereinsvertretern auf dem Markt der Möglichkeiten
Podiumsdiskussion: Rolle der Trainerinnen und Trainer in der Talentförderung und bei der Wertevermittlung im Sport
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Veranstaltungen

Das MKFFI hat zwei Veranstaltungen im Ruhrgebiet organisiert, um dort innovative Ansätze der Talentförderung und weitere Bedarfe in diesem Bereich zu identifizieren.

Veranstaltung 1: Talentförderung & Wertevermittlung im Sport

Die erste Veranstaltung fand am 8. April 2019 im Signal Iduna Park in Dortmund zum Thema Talentförderung und Wertevermittlung im Sport statt. Mehr als 200 Expertinnen und Experten und interessierte Bürgerinnen und Bürger diskutierten gemeinsam darüber, welche Rolle Sport spielen kann, wenn es darum geht, Grenzen zu überwinden, demokratische Werte zu vermitteln und das soziale Miteinander im Ruhrgebiet zu stärken.

Die vorgestellten Projekte und Initiativen machten deutlich, wie die Potenziale, speziell von Menschen mit Migrationsgeschichte, entdeckt und weiterentwickelt werden können. Als besonderer Integrationsmotor hat sich der Mannschaftssport Fußball in der Praxis erwiesen. Denn auf dem Fußballfeld kommt es nicht auf die ethno-kulturelle Herkunft, Nationalität, sexuelle Orientierung oder Lebensphilosophie der Spielerinnen und Spieler an. Es zählt einzig und allein die Fähigkeit, guten Fußball zu spielen und teamfähig zu sein. Fußballspielen kann zudem speziell bei Mädchen und jungen Frauen mit Fluchterfahrung das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken.

Am Markt der Möglichkeiten konnten Vereine und Projektträger ihre Initiativen zur Integration durch Sport vorstellen und in einen Dialog mit den Veranstaltungsteilnehmenden treten. Das Veranstaltungsprogramm für die erste Veranstaltung finden Sie hier. Moderiert wurde die Veranstaltung von der WDR-Journalistin Marija Bakker.

Veranstaltung 2: Erfolgreiche Integration: Talente entdecken, Potenziale fördern

Die zweite Veranstaltung des MKFFI im Rahmen der Ruhr-Konferenz fand am 3. Juni 2019 im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen statt. Gemeinsam diskutierten mehr als 150 Expertinnen und –experten darüber, welche erfolgversprechenden Formen von Talentwerkstätten im Ruhrgebiet bereits existieren und wie diese weiterentwickelt werden können – beispielsweise Talent Akademie, Social Start-ups, Gründerallianzen, Planspiele und Simulationen, TalentMetropole Ruhr. Dabei ging es auch um die Frage, wie effektiv die bereits existierenden Talentwerkstätten funktionieren, um speziell Menschen mit Migrationsgeschichte gezielt anzusprechen, einzubinden und zu fördern. 

Im Fokus standen Talentwerkstätten in den Bereichen Wirtschaft, Medien und Kultur. Anhand von Best-Practice-Beispielen wurde verdeutlicht, welche methodischen Ansätze oder Lernplattformen besonders innovativ sind und bei welchen Zielgruppen sie besonderen Anklang finden.

Moderiert wurde die Veranstaltung von der freien Journalistin und Nachrichtenredakteurin Najima El Moussaoui. Das Veranstaltungsprogramm für die zweite Veranstaltung finden Sie hier.

Es ist einfach das Natürlichste, was man machen kann: Junge Menschen, die etwas können, die Power und Talente haben, nach vorne zu bringen!
Co-Moderator Suat Yilmaz

Die Ergebnisse der Workshop-Diskussionen wurden in Form eines Graphic Recordings festgehalten – schauen Sie sich beispielhaft das Graphic Recording aus dem Workshop Wirtschaft und aus dem Workshop Medien an.

Ergebnisse der Workshops – Graphic Recording der Talentwerkstatt Medien.
Ergebnisse der Workshops – Graphic Recording der Talentwerkstatt Wirtschaft.
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Alle Themenforen haben Projektvorschläge erarbeitet und sie der Landesregierung vorgelegt.  Zusammengekommen sind 75 Projektvorschläge für die Zukunft des Ruhrgebiets.

Erfahren Sie mehr über die 75 Vorschläge.

Partner

634 Treffer
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A - E

Bertelsmann Stiftung
Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V.
buntkicktgut dortmund - interkulturelle straßenfußball-liga
Common Purpose Deutschland gGmbH
CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH
defakto GmbH
DJK Landesverband NRW e.V.
Duisburger Werkkiste gGmbH
Essener Sportbund e.V.
Evonik Industries AG

F - J

Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW
Fanprojekt Dortmund e.V.
Fußballverband Niederrhein e.V.
hawar.help g.e.V. - Projekt Scoring Girls
Impact Hub Ruhrgebiet GmbH
In safe hands e.V.
Industrie- und Handelskammer für Essen,
Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
Integrationsagentur der AWO Essen
Integrationsagentur der Diakonie Mark-Ruhr
Integrationsagentur Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn

K - O

Kommunales Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises
Kreishandwerkerschaft Duisburg
Kreissportbund Düren e.V.
Kreissportbund Ennepe-Ruhr e.V.
Kreissportbund Unna e.V.
Kreissportbund Warendorf e.V.
Labor für sensorische Annehmlichkeiten e.V. - Transnationales Ensemble Labsa
LAG Fanprojekte NRW
Landesmusikrat NRW e.V.
Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKi)
Medien & Migration NRW
Multikulturelles Forum e.V.
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg
NRW-Zentrum für Talentförderung

P - T

RheinFlanke gGmbH
Ruhr-Universität Bochum, Institut für Arbeitswissenschaft
Schalke hilft gGmbH
Schalker Fanprojekt
Sport Club Frintrop 05/21 e.V.
Sportfreunde Brackel 61
Sportverein SV Rhenania Hamborn e.V.
Talent Metropole Ruhr

U - Z

Universität Duisburg-Essen, Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften
Universität Vechta, Fakultät für Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften
VfR Sölde 1922 e.V.
WDR
Zentrum Frau in Beruf und Technik
Zukunftsakademie NRW

Bildergalerie

Dynamische Workshopatmosphäre im SIGNAL IDUNA PARK Dortmund.
Für musikalische Begleitung der Veranstaltung im Wissenschaftspark sorgte das Ensemble „Eine kleine Weltmusik“.
Ein Blick hinter die Kulissen - im Anschluss an die Auftaktveranstaltung fand eine Stadiontour statt.
Moderatorin Najima El Moussaoui führte durch die zweite Veranstaltung des MKFFI im Wissenschaftspark Gelsenkirchen am 3. Juni 2019.
Wirtschaft, Kultur und Medien - Integration muss aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Grundlage hierfür ist der konstruktive Austausch auf Augenhöhe.
Staatssekretärin für Integration Serap Güler in der Diskussion mit Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Medien und Kultur.
Staatssekretär Bothe: "Wir als Gesellschaft sollten unseren Fokus darauf legen, wo jemand mit uns hin will, und nicht, wo er herkommt."
Auf den Dialog vor Ort kommt es an. Über 150 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medien, Kultur und Wirtschaft arbeiteten an diesem Tag zusammen, um die Integrationspolitik noch effektiver zu gestalten.