Chronologie

Veränderungsprozess in drei Phasen
Zuhören – Entscheiden – Umsetzen: Darauf setzt die Ruhr-Konferenz. Die erste Phase begann im April 2018 mit der Vorstellung der Idee durch Ministerpräsident Armin Laschet: Keine Krisenkonferenz, sondern eine Zukunftskonferenz verkündete er.

Nach der Landtagswahl vereinbaren die Koalitionspartner CDU und FDP im Juni 2017 in ihrem Koalitionsvertrag, eine Vision für die Zukunft des Ruhrgebiets zu entwerfen und dafür eine Konferenz durchzuführen. Dabei sollen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure vor Ort einbezogen werden. In seiner Regierungserklärung im Septmeber 2017 sagt Ministerpräsident Armin Laschet, dass, wie bei der Konferenz 1988, auch heute, nach dem Schließen der letzten Zechen, wieder ein Impuls für den Strukturwandel gesetzt werden müsse, und kündigt die Ruhr-Konferenz an.

Von Oktober 2017 bis März 18 führen Ministerpräsident Armin Laschet und Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales Gespräche mit Stakeholdern aus dem Ruhrgebiet. Im April 2018 stellt Ministerpräsident Armin Laschet beim Initiativkreis Ruhr in Essen das Konzept der Ruhr-Konferenz vor: Sie wird ein Prozess, in dessen Verlauf Themenforen aufgebaut werden, an denen sich alle Ressorts der Landesregierung beteiligen und an deren Spitze jeweils eine Ministerin oder Minister mit Komoderatoren zusammenarbeitet, die für das jeweilige Thema stehen.

Erfahren Sie mehr über die Partner der Ruhr-Konferenz.

Beirat

Die Federführung der Ruhr-Konferenz liegt bei Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, der im Beirat vom Präsidenten der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen, Arndt G. Kirchhoff, der Vorsitzenden des DGB NRW, Anja Weber, sowie dem Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, unterstützt wird.

Erfahren Sie mehr über die Köpfe der Ruhr-Konferenz.

Zuhören

Von Anfang an war klar, dass der Impuls für das Ruhrgebiet in allen Lebensbereichen ankommen soll. Jedes Ministerium der Landesregierung trägt in seiner jeweiligen Zuständigkeit zur erfolgreichen und lebenswerten Metropole Ruhr bei. Die Landesregierung beschließt die Ruhr-Konferenz in ihrer auswärtigen Sitzung im Ruhrgebiet am 31. August 2018 im Rahmen des NRW-Tags in Essen. Die 20 Themenforen werden aufgebaut mit dem Ziel, Projektvorschläge zu entwickeln.

Erfahren Sie mehr über die Themen der Ruhr-Konferenz.

Zugleich können sich Bürgerinnen und Bürger über eine Online-Plattform beteiligen und reichen mehrere hundert Ideen ein.

Erfahren Sie mehr über die Beteiligung.
 

Entscheiden

In mehr als 50 Veranstaltungen von Januar bis Juli 2019 erarbeiten die Themenforen 75 Projekte, die sie der Landesregierung zur Umsetzung vorschlagen.

Erfahren Sie mehr über die Projektvorschläge.

Zwischhen Juli und Oktober 2019 berät die Landesregierung über diese Vorschläge und über eine Strategie, sie in Handlungsfeldern zu bündeln, mit den Kommunen, den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern und, in einer Online-Beteiligung, mit den Verbänden. Ministerpräsident Armin Laschet diskutiert in Townhall-Veranstaltungen in Oberhausen und und in Hagen mit Bürgerinnen und Bürgern.

Erfahren Sie mehr über die Townhalls.

Im Konsens mit den Kommunen wird entschieden, das Thema Altschulden außerhalb der Ruhr-Konferenz im Kontext der Beratungen mit dem Bund zu den Ergebnissen der Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse anzugehen.

Umsetzen

In ihrer Kabinettssitzung am 5. November 2019 beschließt die Landesregierung fünf Handlungsfelder der Ruhr-Konferenz unter dem Leitwort „Chancenregion Ruhr“. Die 74 verbliebenen Projektvorschläge werden diesen Handlungsfeldern zugeordnet und vorangetrieben. Die Ruhr-Konferenz bleibt ein offener Prozess – in den nächsten Jahren können weitere Projekte unter ihrem Dach umgesetzt werden, wenn sie zu den fünf Handlungsfeldern beitragen.

Erfahren Sie mehr über die Handlungsfelder.