Historie

Eine neue Ruhr-Konferenz
Bereits 1979 und 1988 haben Vorgänger von Ministerpräsident Laschet zu gemeinsamen Beratungen über die Zukunft des Ruhrgebiets eingeladen.

1979 wurde auf Initiative von Ministerpräsident Johannes Rau in Castrop-Rauxel das „Aktionsprogramm Ruhr“ beschlossen, bei dem sich auch der Bund in starkem Maß für das damalige Kohlerevier engagierte.

Die zweite Konferenz zur Zukunft des Ruhrgebiets war zu Gast im Bonner Kanzleramt. Bei ihr wirkten Bundeskanzler Helmut Kohl und Ministerpräsident Johannes Rau zusammen. Mit Ruhrbischof Franz Hengsbach und dem Deutsche-Bank-Manager Alfred Herrhausen gehörten auch Mitbegründer des Initiativkreises Ruhr mit zu den Akteuren.
Auf diese zweite Konferenz gehen zahlreiche Initiativen zurück, wie die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park, der das Revier eine saubere Emscher und „Leuchttürme“, die heute auf der Route der Industriekultur zu sehen sind.

Anders als ihre Vorgänger ist die jetzige Ruhr-Konferenz als ein längerer Prozess angelegt. Damals ging es um die Bewältigung von Krisensituationen in der Montanindustrie. Heute, nach dem sorgfältig vorbereiteten und erfolgreich umgesetzten Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau, geht es um den Impuls für eine erfolgreiche Zukunft der Region unter dem Motto: Menschen machen Metropole.

Erfahren Sie mehr über die Menschen, die die Ruhr-Konferenz machen.