Projektvorschlag

Gesundheit
Hebammenzentralen für das Ruhrgebiet

Projektbeschreibung

Um die defizitäre Versorgung mit Hebammenhilfe im Ruhrgebiet zu verbessern sollen die Hebammenzentralen Service- und Vermittlungsstelle für Frauen sein und freie Kapazitäten von Hebammen wohnortnah koordinieren. Wesentlich dabei ist eine digitale Vermittlungsplattform inklusive App. 

Maßnahmen

Zur Einrichtung weiterer Hebammenzentralen ist es notwendig, regional passende Verbände des ASB auszuwählen, Räumlichkeiten auszustatten, Personal einzustellen, einzuarbeiten und Kontakt zu den örtlichen Hebammen, Gesundheitsämtern und weiteren Institutionen aufzubauen. Ein Pilotprojekt in Bochum des ASB dient dabei als Vorbild. Ein wesentlicher Schritt ist dabei, eine digitale Vermittlungsplattform inklusive einer App zu entwickeln und neu einzuführen, die es ermöglicht, eingehende Anfragen (Geburtstermin, Wohnort, Leistungswunsch) freien Kapazitäten von Hebammen zuzuordnen und anzuzeigen sowie E-Mails zu versenden. Über die digitalen Dienste können Frauen zusätzlich 24 Stunden am Tag Anfragen stellen und Antworten erhalten. Zudem erleichtert die digitale Komponente die Kommunikation zwischen allen Beteiligten erheblich.  Die digitale Plattform wird für ganz NRW eingerichtet. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden guten Versorgung mit Hebammenleistungen in unserem Bundesland und optimiert die Vermittlungsleistungen.

Laufzeit

2020-2022, ab dann ggf. Fortführung im Regelbetrieb