Townhalls: Die Ruhr-Konferenz im Dialog

Bürgerinnen und Bürger diskutieren
Unter dem Motto "Menschen machen Metropole - Die Ruhr-Konferenz im Dialog" kamen bei zwei öffentlichen Townhall-Diskussionen in Oberhausen und in Hagen mit Ministerpräsident Armin Laschet Bürgerinnen und Bürger zu Wort.

Auch in der Entscheidungsphase der Ruhr-Konferenz waren wieder die Bürgerinnen und Bürger gefragt, und erneut standen die Themen Mobilität und Bildungschancen im Mittelpunkt. Bei zwei Townhall-Diskussionen mit Ministerpräsident Armin Laschet konntenBürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anmerkungen einbringen. Die Säle im Technologiezentrum Umweltschutz in Oberhausen und in der Fernuniversität in Hagen waren ausgebucht. Nach Interviews mit dem Ministerpräsidenten und dem für die Ruhr-Konferenz zuständigen Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner sowie Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, die Ideen eingereicht hatten, öffnete Moderatorin Gisela Steinhauer die Diskussion für das Publikum.

Zunächst kamen Anna Sophie Pietsch und Melanie Hagen von „Mother Hood e.V.“ und der Essener Architekt Sebastian Schlecht zu Wort, in Videobeiträgen und auch live. Sie hatten über die Plattform der Ruhr-Konferenz Ideen eingereicht. Anna Sophie Pietsch und Melanie Hagen stellten ihr Konzept für eine Hebammenzentrale vor, die dafür sorgt, dass die Kapazitäten bei der Unterstützung werdender Mütter über die jeweiligen Stadtgrenzen hinaus koordiniert werden – ein Mehrwert durch Zusammenarbeit, wie die Ruhr-Konferenz ihn will. Sebastian Schlecht plädierte für die Ausbildung von Landschaftsplanern, die auf Herausforderungen einer Metropolregion in Sachen Klimaschutz und Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet sind – ein Beispiel für den Ansatz der Ruhr-Konferenz, dass im Ruhrgebiet Zukunftslösungen erfunden und umgesetzt werden können.

Erfahren Sie über Beteilgung und über die Ideengeber.

Die Townhalls fanden, wie auch Konferenzen mit den Städten und Kreisen sowie den Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebiets und eine Online-Konsultation mit Verbänden, in der Entscheidungsphase der Ruhr-Konferenz statt. Die Landesregierung holte sich das Feedback zu den 75 Projektvorschlägen, die die 20 Themenforen in mehr als 50 Veranstaltungen mit 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erarbeitet hatten.